Opferliste - I

IBE, Philipp Bogdanowitsch (Gottlieb), geb. 1909, befand sich 1950 zusammen mit seiner Ehefrau Maria Timofejewna EBERT, geb. 1921, sowie dem Sohn Wladimir Ebert, geb. 1948, in der Verbannung unter der Sonderkommandantur des KrasLag, Lagerstützpunkt 3. Am 22.08.1958 wurde er unter die Sonderkommandantur Nr. 65 bei der Nischne-Ingaschsker Kreis-Abteilung des Ministeriums für Staatssicherheit in der Region Krasnojarsk gestellt.

IGNATOWITSCH, Emma Genrichowna, geb. 1923 in der Stadt Engels, Gouvernement Saratow. Schulbildung: 7 Klassen. Parteilos. Im September 1941 aus der ASSR der Wolgadeutschen in die Region Krasnojarsk deportiert. Arbeitete ab 1942 in der Fischindustrie im Tajmyrgebiet. 1948 nach Sachalin angeworben, lebte in der Siedlung Chos, Alekandrowsk-Sachalinsker Bezirk. Arbeitete bei der Flößereikontrolle als Buchhalterin. 1955 aus dem Status der Sonderansiedlung abgemeldet.
L.O. Petri, V.T. Petri . Wahre Begebenheiten aus dem Tajmyr-Gebiet.

IHL, Jekaterina (Katharina) Adamowna, geb. 1913 im Podlesnowsker Bezirk, Gouvernement Saratow. Parteilos. Im September 1941 aus der ASSR der Wolgadeutschen in die Region Krasnojarsk deportiert. Arbeitete ab 1942 in der Fischindustrie im Tajmyrgebiet. 1948 nach Sachalin angeworben, lebte in der Siedlung Chos, Alexandrowsk- Sachalinsker Bezirk. Arbeitete dort in der Fischfabrik.1956 aus dem Sondersiedlerstatus abgemeldet.
L.O. Petri, V.T. Petri . Wahre Begebenheiten aus dem Tajmyr-Gebiet.

IHL, Rosa Romanowna, geb. 1936 im Podlesnowsker Bezirk, Gouvernement Saratow. Parteilos. Wurde mit Erreichen des 16. Lebensjahrs in der Region Krasnojarsk unter Zwangsansiedlung gestellt. Lebte in Sachalin im Aleksandrowsk-Sachalinsker Bezirk. Arbeitete in der Fischfabrik.  1956 aus dem Sondersiedlerstatus abgemeldet.
L.O. Petri, V.T. Petri . Wahre Begebenheiten aus dem Tajmyr-Gebiet.

IKKES (Engraf), Emilie Adamowna, geb. 1924 in der Ortschaft Kutter, Gouvernement Saratow. Im September 1941 aus der ASSR der Wolgadeutschen in die Region Krasnojarsk deportiert. Arbeitete ab 1942 in der Fischindustrie im Tajmyrgebiet. 1948 nach Sachalin angeworben, lebte in der Siedlung Chos, Alexandrowsk- Sachalinsker Bezirk. Arbeiterin. 1953 auf Anordnung des UWD ins Gebiet Ost-Kasachstan abgemeldet.
L.O. Petri, V.T. Petri . Wahre Begebenheiten aus dem Tajmyr-Gebiet.

IKS, Andrej Jakowlewitsch, geb. 1876 im Gouvernement Saratow. Sonderzwangsumsiedler in dem Dorf Pirowskoje, Pirowsker Kreis, Region Krasnojarsk. Konnte lesen und schreiben. Arbeitete nicht. Verhaftet am 16.02.1938. Angeklagt wegen Mitgliedschaft in einer konterrevolutionären-nationalistischen Organisation. Der Fall wurde am 14.01.1939 durch die NKWD-Kreisabteilung aus Gründen, die ihn rehabilitierten, zu den Akten gelegt. Rehabilitiert am 15.06.1994 von der Staatsanwaltschaft der Region Krasnojarsk (P-21591).

IRB, Ferdinand Karlowitsch, geb. 1898 im Gouvernement St. Petersburg. Als Verbannter im Saralinsker Bergwerk. Arbeiter. Am 05.02.1938 verhaftet. Angeklagt nach § 58-10 des Strafgesetzes der RSFSR. Am 23.05.1938 von einer Kommission des NKWD und der Staatsanwaltschaft der UdSSR zur Höchststrafe verurteilt. Am 31.08.1938 in Abakan erschossen. Am 14.11.1959 vom Obersten Gericht der RSFSR rehabilitiert (P-11447).


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