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Erinnerungen an Sibirien

Meine Geschichte

Ihre Erinnerungen hinterließ Ilma Pirk (geborene Parkas), geb. am 26.03.1942
Ilma Pirk zeichnete ihre Erinnerungen auf Bitten der Schule, in der ihre Enkelin den Unterricht besucht, und des Estnischen National-Museums auf.

Meine Biographie besteht aus drei Teilen:

1. Die Zeit vor Sibirien
2. Die Zeit in Sibirien
3. Die Zeit nach Sibirien

Ich wurde in Tallinn geboren. Meine Eltern lebten und arbeiteten bis zum Krieg in der Stadt. Papa leitete ein Geschäft in Kalamaja, Mama – Ada Parkas – arbeitete in der Fabrik „Baltische Manufaktur“. Nach der Bombardierung Tallinns im Jahre 1944 zogen die Eltern in das im Kolgasker Landkreis gelegene Dorf Kiju-Aabla, wo Papas Eltern wohnten. Papa war lungenkrank; daher erteilte man ihm ein Arbeitsverbot. Er starb 1945, und deswegen habe ich auch keine Erinnerungen mehr an ihn. Im Wesentlichen stehen meine kindlichen Eindrücke mit der Mutter in Verbindung, denn sie beschäftigte sich sehr viel mit mir und nahm ich auch stets mit zu ihren Arbeiten: Feldarbeiten, Heumahd.

Ich erinnere mich, wie wir neben dem Heu-Schuppen zu Mittag aßen, wie gut es roch und wie herrlich das schwarze Brot mit Sauermilch bei heißem Wetter schmeckte!

Im Herbst ernteten wir Kartoffeln, diese Arbeit dauerte mehrere Tage. Großvater entfachte ein Lagerfeuer und buk in der Kohle Kartoffeln. Wir aßen sie mit Sprotten und tranken Sauermilch dazu. Der Großvater war der Sonnenschein meiner Kindheit. Er gab auf mich acht, erzählte Märchen und sang lustige Liedchen. Er war zu allen Leuten äu8ßerst freundlich. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es in unserem Hause jemals Streitigkeiten gab, alle kannten ihre Pflichten und erledigten sie.

Außerdem gab es in unserer Familie noch die Großmutter. Sie war schwer krank und befand sich hauptsächlich in ihrem Zimmer. Von ihr erinnere ich noch, dass sie mir nicht erlaubte, zum Spielen mit den gleichaltrigen Mädchen ins Dorf zu gehen – angeblich würde ich von ihnen nur Dummheiten lernen.

Meine Freunde waren die Hündin Polla und der Nachbarsjunge Jan, der ein Jahr jünger war als ich. Damals gab es noch keine Elektrizität, keine Fernseher. An den Herbst- und Winter-Abenden trafen sich die Nachbarn zum gemütlichen Beisammensein, erzählten von der Vergangenheit, gedachten der lieben Entschlafenen, erörterten alle Neuigkeiten, die ihr Leben betrafen. Kapitän Juss, der auf zahlreichen Frachtschiffen unterwegs war, sang mitunter das Lied „Santa Maria“. Ein sehr interessanter Mann war auch Mart Uuroja – ein Musiker, der gern trank, träge wie eine Mistfliege; zu Hause tat er rein gar nichts, aber auf dem Lande arbeitete er äußerst eifrig zusammen mit den anderen. Als die Kolchos3e organisiert wurde, ernannten sie ihn zum Milchfahrer; er transportierte Milch von den Dorfbewohnern zur Molkerei nach Leesi. Außerdem erinnere ich mich, wie gefangene Deutsche in Kolga-Aabla eine Absperrung bauten. Mitunter kamen sie ins Dorf, um irgendetwas gegen Essen einzutauschen. Für diese Umtauschaktionen bastelten sie Spielzeug. Für mich fertigten sie eine Puppenwiege an, für den Nachbarsjungen – ein Schaukelpferd. Einmal kam ein Fotograf, um Bilder von uns zu machen; aus irgendeinem Grund zog ich einen Schmollmund und neigte den Kopf zur Seite. Und genau so sah ich dann auch auf dem Bild aus.

Wenn ich an diese Zeit zurückdenke, denke ich, dass ich bis zum Schuleintritt eine sorglose Kindheit verbrachte.

Aber das Unheil kam 1949.

Die Deportation ereilte uns ganz plötzlich und unerwartet. Mama lief geschäftig auf dem Hof umher. Am Tag zuvor hatte man ein Schwein geschlachtet, und nun war sie auf den Beinen, rannte vom Lagerraum ins Haus und wieder zurück, zerteilte das Fleisch und achtete darauf, wie das Fett schmolz. Sie sah, dass in der Nachbarsauffahrt schon längere Zeit ein fremder Mann stand und rauchte. In diesem Haus wohnte der Bruder meines Großvaters, einer seiner Söhne wurde auf seinem Feld erschossen, der zweite floh mit seiner Familie im Herbst 1944 nach Schweden. Der Alte lebte dort ganz allein, war schwerkrank und konnte sich mit seinen Krücken kaum fortbewegen. Die Familie des Bruders betreute ihn. Er hatte sich selber seinen Sarg zusammengezimmert und ihn in einem leeren Raum aufgestellt.

Als Mama hinging, um ihn zum Essen zu holen, fragte sie, was da draußen für ein Fremder wartete. Der Unbekannte gab zur Antwort, dass er die Deportation durchführen solle du dass der Alte samt Tochter und Enkelin ausgewiesen würden. Mama teilte ihm als aufrechte Staatsbürgerin mit, dass der Alte niemals eine Tochter gehabt hätte, doch sie sei als Vormund in diesem Hause gemeldet. Daraufhin warnte der Beamte Mama: falls sie vermutete, dass sie ausgewiesen werden sollte, dann wäre es besser, wenn sie für einige Tage das Haus verließe und sich versteckte. Ruhm und Dank über ihn – sofern er noch am Leben ist, und falls nicht – dann möge er in der Erde, in der er ruht, wie auf Daunenfedern liegen! Mama ließ ihre ganz Arbeit im Stich, brachte mich zu Nachbarn und begab sich in den Wald unweit des Hauses, um sich dort zu verstecken. Von dort aus verfolgte sie das weitere Geschehen. Grenzsoldaten mit Hunden kamen näher, streiften zwischen den Wacholderbeeren-Sträuchern umher; sie waren bewaffnet. Das war regelrechter Kriegsalarm! Auch die Nachbarn waren in Angst und Schrecken versetzt, weil man bei ihnen anfragte, ob sie die Mama nicht gesehen hätten. Sie drohten damit, den hilflosen alten Invaliden allein abzutransportieren, doch der besaß Charakter und droht damit, jeden von ihnen, der ihm zu nahe käme, mit seinen Krücken zu verprügeln. Er schrie, dass man ihn nur bei lebendigem Leibe in seinem Sarg aus dem Hause tragen könnte, aber freiwillig würde er nirgends hinfahren. Schließlich ließ man ihn in Ruhe. Mama, die sich in Gedanken ausmalte, dass man mich und die Großmama mit dem Opa fortbringen würde, begab sich freiwillig zur Militärstation Kolga-Aabla und ergab sich. Danach wurde ein Fahrzeug mit einer bewaffneten Wache herbeigeholt; man gab uns ein wenig Zeit zum Packen unserer Sachen und befahl uns, auch Esswaren mitzunehmen. So begann unsere Fahrt ins Ungewisse. Die erste Nacht verbrachten wir auf unseren Habseligkeiten im Karzer des Kolgasker Dorfrats. Dort hatten sich vor uns schon einige Familien aus den nahegelegenen Dörfern Uuri und Sigulda befunden; später brachten sie noch mehr. Am nächsten Tag fuhren sie uns zur Bahnstation Kechra, und nach dem der Zug vervollständigt worden war, begann die Reise. In dem Frachtwaggon waren Pritschen aufgestellt, auf denen man schlafen oder wenigstens liegen konnte; und diese Fahrt nach Golgatha dauerte zwei Wochen. Die Reise war äußerst beschwerlich, ich wurde krank; irgendwo im Ural-Gebiet wollten sie mich aus dem Zug holen und in einen Isolierraum bringen, aber Mama war nicht damit einverstanden, mich allein zurückzulassen.

Meine erste Erinnerung an sibirisches Territorium war die erneute Fahrt auf Lastwagen, und niemand wusste, wohin es ging. Wir waren furchtbar lange unterwegs und fuhren sehr langsam. Der Weg war rutschig und schmutzig, denn die Schneeschmelze hatte bereits begonnen. Die Fahrzeuge bekamen bei der Auffahrt auf den Berg Unterstützung von Traktoren. In der Steppe, auf den Feldern, hatte man Stroh angezündet, überall sah man Rauch, und die Flammen waren in der Dunkelheit weithin sichtbar. Es entstand der Eindruck, als würden wir geradewegs in die Hölle fahren: es war dunkel, dazu der ganze Qualm, Feuer und unwegsames Gelände.

Man brachte uns zum Zentral-Vorwerk der Balachtinsker Getreide-Sowchose. Dort wurden wir im Klubhaus untergebracht, mit Suppe versorgt, und dann verlasen sie einen Befehl, in dem es hieß, dass wir lebenslänglich ausgesiedelt worden wären und der Befehl unwiderruflich sei! Ich komme nicht umhin, an dieser Stelle anzumerken, über wieviel Energie und jugendlichen Optimismus unsere Mütter verfügten. Sie fingen an zu singen und zu tanzen und bekundeten auf diese Weise ihren Protest. Sie sangen viele Volkslieder. Die Ortsansässigen wunderten sich, aber sie applaudierten.

Am folgenden Tag wurden wir auf Baracken verteilt. Man brachte uns in einem Zimmer mit den Brüdern Weela und Tiito Ojangu sowie den Müttern unter. Die Mütter wurden zur Arbeit geschickt – sie sollten vor dem Frühjahrspflügen das Stroh auf den Feldern abbrennen. Wir Kinder befanden uns während dieser Zeit wie eingesperrte Vögel hinter mit Schlössern zugesperrten Türen. Die Kinder der Ortsansässigen schauten neugierig durch die Fenster, und wir versteckten uns unter dem Bett. Wenn die Mütter abends von der Arbeit heimkehrten, ließen sie uns zum Spielen nach draußen. Die anderen Kinder nannten uns Faschisten und warfen mit Erdklumpen und Steinchen nach uns.
Im Herbst begann die Schule und damit der Unterricht in russischer Sprache. Di Lehrkräfte waten sehr verständnisvoll und verhielten sich gegenüber den estnischen Kindern gut, und ich kann mich auch nicht an Meinungsverschiedenheiten mit den anderen Kindern erinnern. Die Schüler gehörten verschiedenen Nationalitäten an: es gab Letten, Litauer, Deutsche, Polen, Russen, Esten und Vertreter schlitzäugiger Völkern. In der Schule freundeten sich alle an und spielten einträchtig miteinander.
In unseren sibirischen Jahren kamen sich die Esten untereinander näher, es gab keine Unstimmigkeiten oder Streitereien. Dank Johannes Betlem wurden gemeinsam alle Kirchenfeste gefeiert; man traf regelmäßig bei irgendeinem zusammen, las heiligte Texte und sang Lieder. All das unterstützte und stärkte die estnische Spiritualität. Mama erlaubte uns nicht, mit den estnischen Kindern Russisch zu sprechen, sie glaubte ganz fest daran, dass sie nicht ihr ganzes Leben in Sibirien verbringen würde. Die ersten Jahre in Sibirien arbeiteten Palmi und meine Mama Ada in der Holzsägerei. Sie fuhren in die Taiga und beluden Automobile mit den Stämmen sibirischer Kiefern. Da sich die Taiga ziemlich weit von uns entfernt befand, musste man ab und an unterwegs übernachten. Mama erzählte, dass Palmi einmal bei Ortsansässigen eine Ziege kaufte, aber sie mussten sich unterwegs ein Nachtlager suchen. Mama legte sich mit Litauern zusammen im Wagenkasten des LKW zum Schlafen nieder, aber Palmni hatte Angst, dass Wölfe herankommen könnten und die Ziege fressen würden; daraufhin beschloss man auch die Ziege auf den Wagen zu heben – zusammen mit den Menschen war es sicherer! Mama erinnerte sich auch noch an einen anderen Vorfall – Ketsia hatte Geburtstag, doch Armut und Elend waren so groß, dass man für sie nicht einmal ein Geschenk hatte. Da füllten sie alle mit Palmi einen Sack mit Sägespänen, mit denen die Kanonenöfen beheizt wurden, und schenkten ihn der Jubilarin; das löste große Begeisterung aus, denn vor allen Dingen verwendete man die Säcke als Sitzgelegenheiten, denn so etwas fehlte ebenfalls. Ketsias Mama war eine sehr intelligente Frau; sie nähte schöne Kleider und andere Kleidungsstücke, wobei sie aus abgetragenen Sachen neue zusammensetzte. Ketsia war an der Schule Musiklehrerin, sie konnte wunderbar Klavier spielen und unterrichte die Kinder in Gesang.

Ильма с матерью Адой ПаркасAm 21. Februar 1952 wurde in Sibirien mein kleines Schwesterchen Karin geboren. Mit ihrer Geburt gelangten eine Menge Veränderungen in Mamas und mein Leben, zahlreiche Sorgen und Mehrarbeit kamen hinzu, aber später dann noch mehr Freude. Johannes Betlem taufte sie. Die Paten waren Ketsia Rannut, Maria Koppel und Johannes Betlem. All meine sibirischen Altersgenossen erinnern sich an sie als kleines, hübsches, lebendiges Püppchen. Für sie bedeutete sie anfangs eine lästige Verpflichtung, weil ich auf sie acht geben sollte, denn Mama musste ja zur Arbeit gehen. Ich war gerade neun Jahre alt und hätte viel lieber mit den anderen Kindern gespielt. Ich weinte und protestierte, aber Mama befahl mir, auf die Kleine aufzupassen - und basta! Später, als sie bereits anfing zu laufen, wurde es etwas leichter; ich nahm sie überall mit hin, und manchmal erklärten sich auch andere Kinder bereit sich um sie zu kümmern. Eine Zeit lang taten das Anette Kangur oder Tante Netty, wie Karin sie nannte.
So vergingen sieben sibirische Jahre – immer mit einem Gemisch aus Hunger und Kälte.

Nach Stalins Tod setzten die Freilassungen der politischen Häftlinge ein, später auch derer, die nach Sibirien verschleppt und verbannt worden waren.

Wir kamen 1956 frei, jedoch ohne das Recht auf eine Rückkehr nach Estland. Mama beschloss in die lettische Stadt Walka zu fahren, was sozusagen in der Nachbarschaft Estlands liegt, aber dann fuhr sie doch nach Tallinn, um vor dem Obersten Gericht Estlands gegen das Urteil in Berufung zu gehen. Das Gericht befand, dass es keinerlei Hindernisse gäbe und sie in Estland wohnen könne; und so kehrten wir schließlich nach Hause zurück. Großvater war noch am Leben, aber die Großmama war bereits verstorben. Meine Hündin Polla hatten die Wölfe gerissen. Alles hatte sich verändert, nichts war so, wie es vorher gewesen war!

Esten im Jahre 1953. Als dritter von rechts, stehend, der Geistliche Johannes Betlem

Im Dorf gab es jetzt eine Kolchose: ein wenig Landwirtschaft, doch hauptsächlich Fischfang. Mama fand Arbeit in der Spinnerei in Loksa, ich beendete die örtliche 7-Klassen-Schule mit Unterricht in estnischer Sprache und begann dann mit meinem Arbeitsleben. Anfangs salzte und würzte ich im Fischspeicher Sprotten und Strömlinge, die in großen Holzfässern eingelagert wurden. Später wurde eine Räucherei errichtet, und man schickte mich zum Erlernen des Fischhandwerks in die Stadt Pjarna. Nachdem ich die Lehrgänge beendet hatte, arbeitete ich als Meisterin in der Räucherei. Später heiratete ich; Töchterchen wurden geboren. Die Ehe verlief mit vielen Höhen und Tiefen, alles Mögliche ereignete sich auf dem langen Lebensweg – Gutes und Schlechtes. Einer der schlechten Gründe war natürlich der Wodka! Mein Mann lebte schon viele Jahre nicht mehr. Möge die Erde ihn wie eine weiche Daunendecke umhüllen! Man spricht nicht schlecht über einen Verstorbenen – lautet ein estnisches Sprichwort. Die Kinder leben mit ihren Familien, und ich mische mich in ihre Angelegenheiten nicht ein; wir vertragen uns alle gut miteinander, unterstützen und helfen uns. Mein kleines Schwesterchen Karin, inzwischen ebenfalls Großmutter, stehen einander sehr nahe – wir teilen stets Freud und Leid. Wir leben in benachbarten Häusern, die aus der Zeit der Deportation stammen. Karin arbeitet immer noch in Tallinn, verbringt aber all ihre Freizeit auf dem Lande, wo wir dann meist alles gemeinsam unternehmen. Wir haben auch zusammen unsere Mamotschka in ihren letzten Lebenstagen gepflegt. Am Ende ihres Lebens wurde ihr noch eine weitere schwere Schicksalsherausforderung auferlegt – als Folge ihrer schweren Erkrankung war sie bettlägerig. Nun ruht unser Mamachen schon beinahe zehn Jahre in ihrer geliebten estnischen Erde. Ohne sie empfinde ich es als so leer, es ist so schade, dass sie nicht mehr da ist. In Gedanken ist sie immer bei mir!

Für Mamotschka:
Wie viele habe ich im Leben verloren,
Wie lange die Lieben beweint!
Die Zeit konnte sie durch andere ersetzen,
Aber die Mama kann keiner ersetzen!

Nun bin ich Rentnerin, ich bin mit meinem Leben zufrieden und komme zurecht. Ich wirke an zahlreichen Veranstaltungen mit – begebe mich auf Exkursionen, korrigiere meine Gesundheit in Sanatorien. Jedes Jahr erhole ich mich zwei Wochen lang im Sanatorium Seli, wohin uns die Regierung als ehemalige Repressionsopfer kostenlos schickt. Im Sommer arbeite ich ein wenig im Gartenbau von Arli, dessen Besitzer Mitglieder der Familie meiner ältesten Tochter sind. Wenn Gott mich gesund bleiben lässt, brauche ich mich nicht zu beklagen! Man muss innerhalb der Grenzen seiner Möglichkeiten leben, positiv denken, sich freundlich und wohlwollend verhalten – dann werden auch die anderen sich dir gegenüber so verhalten.

Unsere sibirischen Mamas sind alle schon in die Ewigkeit eingegangen, wir sind inzwischen selber alle alt geworden, aber unsere Erinnerungen begleiten uns immer noch. Wir haben sibirische Kinder – eine innige Freundschaft dank Asta und Aila, die die Mehrheit der Veranstaltungen organisieren. Es scheint, je häufiger wir zusammenkommen, umso näher kommen wir uns, denn uns alle vereint ein einheitliches Schicksal, welches uns zusammengeschweißt hat.

Ursprüngliche Übersetzung aus dem Estnischen: Asta Tikerpjae
Tallinn, Oktober 2013


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