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Die Opfer politischer Repressionen leben in der Region Krasnojarsk besser, als in anderen Regionen Rußlands

Der Lebensstandard von Opfern politischer Repressionen, die in der Region Krasnojarsk leben ist höher, als in anderen Regionen Rußlands, meinen ehemalige Repressionsopfer.

Am 4. August traf sich der stellvertretende Gouverneur und Leiter der Abteilung für Gesundheitswesen und soziale Entwicklung der Regionsverwaltung, Sergej Kosatschenko, mit Vertretern der gesellschaftlichen Vereinigung „Für den Schutz der Opfer politischer Repressionen“.

Am Abend des 4. August traf eine vierzehnköpfige Delegation mit dem Dampfer „Alexander Matrosow“ aus Norilsk ein. Am Flußbahnhof wurden sie vom Vorsitzenden der krasnojarsker Gesellschaft für Geschichtsaufklärung, Menschenrechte und soziale Fürsorge „Memorial“ sowie Spezialisten der Agentur für Sozialfürsorge der krasnojarkser Regionsverwaltung begrüßt. Die Leiterin der Delegation, Elisabeta Obst, überreichte Sergej Kosatschenko ein Dankesschreiben aller Mitglieder der Vereinigung. „Das Regionsgesetz über Maßnahmen zur sozialen Unterstützung von Rehabilitierten und betroffenen Opfern politischer Repressionen, das im Jahre 2004 verabschiedet wurde, wird zu 100% erfüllt. Alle Vergünstigungen, die in dem für die gesamte Föderation geltenden Gesetz von 1991 vorgesehen waren, konnten in unserer Region aufrecht erhalten werden“, teilte Elisabeta Obst mit.

Nach ihren Worten hatten sich die Mitglieder der Gesellschaft zu dieser Dankbarkeitsgeste entschlossen, nachdem sie im Februar dieses Jahres am interregionalen Forum gesellschaftlicher Vereinigungen zum Schutz der Opfer politischer Repressionen und Gedenkstätten (Gotteshaus Christus’ des Erlösers, Moskau) teilgenommen hatten. Anläßlich des Forums konnten sich die Norilsker mit eigenen Augen davon überzeugen, daß die Bewohner anderer Regionen (insgesamt 50 Regionen nahmen teil) von Problemen sowie der Abschaffung von Vergünstigungen gemäß Föderationsgesetz Nr. 122 sprachen, was in der Region Krasnojarsk dank des Gesetzes von 2004 nicht der Fall ist.

Während des Treffens sprach Kosatschenko der Delegation den Dank der Abteilung für Gesundheitswesen und soziale Entwicklung aus und betonte, daß in den Zeiten der Repressionen mehr als eine halbe Million Menschen gegen ihren freien Willen in die Region kamen. Daher ist es ganz besonders schön, von diesen Menschen Worte der Dankbarkeit zu hören. Es ist erfreulich, daß die Regionsbehörden ein richtiges Gesetz verabschiedet haben“.

Wir möchten anmerken, daß derzeit in Norilsk 340 Repressierte sowie Kinder von Repressionsopfern leben. Die Teilnehmer der Aktion reisen am 7. August wieder nach Norilsk ab.

REGNUM-NEWS 04.08.06
Original-Artikel: http://www.newslab.ru/news/197915


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