Die Deportation der Kalmücken (im Dezember 1943)


Deportierte Kalmücken wurden Anfang 1944 in unsere Region gebracht. Ein Teil blieb in Krasnojarsk, im Holzverarbeitungskombinat. Man verschleppte sie in drei Baracken hinter den Pferdeställen des Kombinats, wo früher verbannte Bauern gewohnt hatten. Seit jener Zeit wurden die Baracken "kalmückische" genannt, und das nahegelegene Geschäft an der Swerdlowsker Straße heißt heute noch so.

Dieser Verbannungsstrom wurde in die verschiedensten Ecken unserer Region zerstreut: sowohl in den Bezirk Wilisty am Oberlauf der Mana, als auch an den Oberen Tschulym (Siedlung Tamoschenka im südwestlichen Kreis Balachta), in den Kreis Jarzewo, nach Prediwinsk und nach Chakassien. Die Mehrheit der verschleppten Kalmücken, die vorher noch nie einen Wald gesehen hatte, geriet in die Taiga, an die sie sich überhaupt nicht anpassen konnten. Im ersten Winter starben eine beträchtliche Anzahl der Verbannten.

Man darf annehmen, daß die Kalmücken, die nach Chakassien geraten waren, sich in einer etwas besseren Lage befanden.

Über die Kalmücken wurden beim NKWD "Personen-Akten" geführt. Man entließ sie 1956 in die Freiheit und führte anschließend eine organisierte Rückführung in die Heimat durch.


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