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Opferliste - J

JAKOBI, Andrej Jakowlewitsch, geb. 1904 in der Ortschaft Dönhof, Kanton Balzer, Gouvernement Saratow. Deport in den Bogradsker Bezirk, Autonomes Gebiet Chakassien, Region Krasnojarsk. Am 18.09.1943 zur Trudarmee ins Tagillag mobilisiert, wo er am  28.07.1944 verstarb.
Buch der Erinnerung an die Opfer politischer Repressionen in der Republik Chakassien, Bd. 3, Abakan, 2006, S. 319.

JAKOBI, Jekaterina (Katharina) Andrejewna, geb. 1918 in der Ortschaft Dönhof, Kanton Balzer, Gouvernement Saratow. Deportiert in den Bogradsker Bezirk, Autonomes Gebiet Chakassien, Gouvernement Saratow. Am 18.09.1943 zur Trudarmee mobilisiert, am 01.01.1946 ins Tagillag abgeschrieben.
Buch der Erinnerung an die Opfer politischer Repressionen in der Republik Chakassien, Bd. 3, Abakan, 2006, S. 319.

JAKOBI, Jekaterina (Katharina) Andrejewna, geb. 1919 in der Ortschaft Dönhof, Kanton Balzer, Gouvernement Saratow. Deportiert in den Bogradsker Bezirk, Autonomes Gebiet Chakassien, Region Krasnojarsk. Am 24.09.1943 in die Trudarmee mobilisiert, am 01.01.1946 ins Tagillag abgeschrieben.
Buch der Erinnerung an die Opfer politischer Repressionen in der Republik Chakassien, Bd. 3, Abakan, 2006, S. 319.

JAKOBI, Jekaterina (Katharina) Jakowlewna, geb. 1913. Am 20.09.1941 aus der Ort-schaft Dönhof, Kanton Balzer, ASSR der Wolgadeutschen in das Dorf Sarakasch, Bogradsker Kreis, Chakassien, deportiert. Am 31.01.1956 vollständig aus der Verbannung entlassen; im Sommer 1991 lebte sie in Dudinka. Ehefrau von A.W. Kaiser.

JAKOBI, Jelisaweta (Elisabeth) Michailowna, geb. 1908 in der Ortschaft Dönhof, Kanton Balzer, Gouvernement Saratow. Deportiert in den Bogradsker Bezirk, Autonomes Gebiet Chakassien, Region Krasnojarsk. Am 18.09.1943 zur Trudarmee mobilisiert, am 01.01.1946 ins Tagillag abgeschrieben.
Buch der Erinnerung an die Opfer politischer Repressionen in der Republik Chakassien, Bd. 3, Abakan, 2006, S. 319

JAKOBI, Eva Wasiljewna, geb. 1906 in der Ortschaft Dönhof, Kanton Balzer, Gouvernement Saratow. Deportiert in den Bogradsker Bezirk, Autonomes Gebiet Chakassien, Region Krasnojarsk. Am 18.09.1943 zur Trudarmee mobilisiert, am 01.01.1946 ins Tagillag abgeschrieben.
Buch der Erinnerung an die Opfer politischer Repressionen in der Republik Chakassien, Bd. 3, Abakan, 2006, S. 319

JAKOBI, Maria Andrejewna, geb. 1910 in der Ortschaft Dönhof, Kanton Balzer, Gouvernement Saratow. Deportiert in den Bogradsker Bezirk, Autonomes Gebiet Chakassien, Gouvernement Saratow. Am 18.09.1943 zur Trudarmee mobilisiert, am 01.01.1946 ins Tagillag abgeschrieben.
Buch der Erinnerung an die Opfer politischer Repressionen in der Republik Chakassien, Bd. 3, Abakan, 2006, S. 319.

JAKOBI (Braun), Maria Johannessowna. Geb. am 26.03.1929 in der Ortschaft Knadelfeld (Gnadenfeld), Bezrik Engels, Gebiet Saratow in einer deutschen Familie mit zahlreichen Kindern (8). Deportiert in die Ortschaft Galanino, Kasatschinsker Bezirk, Region Krasnojarsk. Die älteste Schwester kam 1942 in die Trudarmee, arbeitete in Galanino beim Holzabflößen. Im Februar 1942 zur Trudarmee nach Burjatien geholt, 1943 holten sie auch den Vater. Beide kehrten 1953 zurück. Lebten in der Ortschaft Roschdestwenskoje, Region Krasnojarsk. 1950 heiratete Maria Fjodor Jakobi; Kinder: Alexander (geb. 1951), Mascha (geb. 1953), Irma (1957)
Mitteilung von Maria Jonannessowna Jakobi (Braun)

JAKOBI (JACOBI), Marta Genrichowna. Geb. 1930. Im September 1941 mit der Familie aus der Ortschaft Dengof (Dönhoff), Kanton Balzer, Gebiet Saratow, in die Ortschaft Davydkowo, Bogradsker Bezirk, Region Krasnojarsk, deportiert.
J.Michel Die Unseren die Anderen (Das Schicksal der Russland-Deutschen 1941 und heute)

JAKOBI (Braun), Maria Johannesowna. Geb. am 26.03.1929 in der Ortschaft Knadenfekd (Gnadenfeld), Bezirk Engels, Gebiet Saratow. Deutsche Grundschulbildung. In der Familie gab es 7 Kinder. 1941 in die Ortschaft Roschdestwenskoje, Kasatschinsker Bezirk, deportiert. Der Vater und die älteste Schwester wurden im Februar 1942 in die Trudarmee mobilisiert, sie kehrten 1953 zurück. 1944 wurde die 8. Schwester geboren, die Eltern arbeiteten in der Kolchose. 1950 heiratete sie Fjodor Jakobi, einen Deutschen, aus dem Dorf Gnadenfeld. Kinder: Alexander (geb. 1951), Mascha, Irma (geb. 1957).
Irina Moissejewa. Die Jenisseisker Deutschen. Familien-Geschichten. Mitteilung vonMaria Jakobi (Braun)

JANSENS, Jekaterina (Katharina) Frankowna, geb. 1925, Ehefrau von W.G. Nagel. Befand sich 1950 in der Verbannung, unter der Sonder-Kommandantur des KrasLag, im Lagerstützpunkt Nr. 4. Am 22.05.1950 wurde sie an die Sonder-Kommandantur No. 65 im Nischne-Ingaschsker Kreis, Region Krasnojarsk, überstellt.

JANSON, Karl Nikolajewitsch, geb. 18.04.1873 in der Stadt Dwinsk. Schulbildung: 2 Klassen. Stammte aus einer Beamtenfamilie. Parteilos. Agent für Materialbeschaffung an der Bahnstation Bogotol, Krasnojarsker Eisenbahnlinie. Am 15.07.1938 verhaftet. Angeklagt nach 58-6, 58-10, 58-11 des Strafgesetzes der RSFSR. Das Verfahren wurde am 19.04.1939 von der Bogotolsker Abteilung für Verkehrswege und Transportwesen beim NKWD aus Gründe, die ihn rehabilitierten, eingestellt ( 204, Pkt. d der Strafprozeßordnung der RSFSR) (P-7087).

JANUSCHEK, Viktor Michailowitsch, geb. 1883. Österreicher. Geringfügige Bildung. Stammte aus einer Bauernfamilie. Parteilos. Arbeitete in der Kolchose Roter Pflüger in der Ortschaft Minderla, Suchobusimsker Bezirk, Region Krasnojarsk. Am 27.08.1938 verhaftet. Angeklagt nach 58-10, Abs. 1 des Strafgesetzes der RSFSR. Am 20.08.1939 vom Krasnojarsker Regionsgericht zu 10 Jahren Arbeits- und Erziehungslager sowie 5 Jahren Entzug aller politischen Rechte verurteilt. Am 29.08.1995 durch die Staatsanwaltschaft er Region Krasnojarsk rehabilitiert (P-3296).

JANZEK, Anna Kornejewna, geb. 1918, Ehefrau von K.K. Schraiberg. 1950 befand sie sich in der Verbannung unter der Sonder-Kommandantur des KrasLag, Lagerstützpunkt 11 (einer Nebenwirtschaft). Am 22.08.1950 wurde sie zusammen mit ihrer Familie an die Sonder-Kommandantur No. 65 im Nischne-Ingaschsker Kreis, Region Krasnojarsk, überstellt.

JANZEN, Genrich (Heinrich) Genrichowitsch, geb. 1915 im Nikolajewsker Landkreis, Gouvernement Cherson. Konnte nur wenig lesen und schreiben. Stammte aus einer Bauernfamilie. Häftling im Norillag. Am 23.09.1941 verhaftet. Angeklagt nach 58-10, 58-11 des Strafgesetzes der RSFSR. Am 12.09.1942 vom Tajmyrsker Gebietsgericht zur Höchststrafe verurteilt; das Urteil wurde vom Obersten Gericht der UdSSR in 10 Hajre Arbeits- und Erziehungslager abgeändert. Am !7.10.1962 durch das Oberste Gericht der UdSSR rehabilitiert (P-13588).

JANZEN, Iwan Davidowitsch, geb. 1898, Ehemann von E.F. Ergard (Erhard), Eltern M.I. Schefer, E.J. und I.K. Kaiser. War 1950 zusammen mit seiner Ehefrau in der Verbannung unter der Sonder-Kommandantur des KrasLag, Lagerstützpunkt Nr. 3. Mit Ehefrau und Eltern am 22.05.1950 an die Sonder-Kommandantur No. 65 der Nischne Ingaschsker Kreis-Abteilung des Ministeriums für Staatssicherheit der Region Krasnojarsk übergestellt. Personenakte No. 307.

JANZEN, Jakow (Jakob) Petrowitsch, geb. 1893 im Kuban-Gebiet, Gebiet Kaukasien. Konnte lesen und schreiben. Am 15.02.1938 von einer Trojka der fernöstlichen NKWD-Behörden wegen konterrevolutionärer Agitation zu 10 Jahren Arbeits- und Erziehungslager verurteilt. Als Häftling in der Kansker Lageraußenstelle des Kraslag (NKWD). Am 01.11.1938 verhaftet. Angeklagt nach 58-10 des Strafgesetzes der RSFSR. Am 22.04.1940 durch das Krasnojarsker Regionsgericht vom Vorwurf bezüglich 58-10 freigesprochen, allerdings unter Belassung der zu einem früheren Zeitpunkt verhängten Strafe. Im Hinblick auf den 58 wurde er rehabilitiert (P-20236).

JANZEN, Wladimir Wenjaminowitsch (Benjamin), geb. 1892 im Dorf Aleksandrowka, Nowomoskowsker Landkreis, Jekaterinoslawsker Gouvernement. Dorfschulbildung. Stammte aus einer Bauernfamilie. Schmied an der Uschursker Maschinen- und Traktoren-Station in der Ortschaft Uschur, Region Krasnojarsk. Am 13.02.1938 verhaftet. Angeklagt wegen antisowjetischer Agitation. Am 05.06.1938 von einer Kommission des NKWD und der Staatsanwaltschaft der UdSSR zu 10 Jahren Arbeits- und Erziehungslager verurteilt. Am 19.09.1964 durch das Oberste Gericht der RSFSR rehabilitiert (P-14106).

JAROSCH, Karl Iwanowitsch. Geb. 1902. Lebte eine Zeit lang in der Ortschaft Kuresch, Idrinsker Bezirk, Region West-Sibirien. Verhaftet und 1933 zu 10 Jahren Konzentrationslager verurteilt.
Liste der Repressionsopfer, Idrinsker Museum.

JAROSCH, Lidia Iwanowna. Geb. 1913. Lebte eine Zeit lang in der Ortschaft Kuresch, Idrinsker Bezirk, Region West-Sibirien. Verhaftet und 1933 zu 10 Jahren Konzentrationslager verurteilt.
Liste der Repressionsopfer, Idrinsker Museum.

JASCHKINA, Mina (Minna) Jakowlewna, geb. 1928, stammte aus Wiesenmiller, Gebiet Saratow. Ab 1942 als Verbannte in Turuchansk; Hauswirtschafterin. Ihr Ehemann war Wladimir Alexandrowitsch Jaschkin.

JECKEL, Maria (Tochter von Andrej/Andreas), geb. am 10.03.1925, Deutsche aus der Ortschaft Wiesenmiller, Kanton Seelmann, Gebiet Saratow. Verbannt, ab 1942 in Turuchansk, freigelassen am 30.07.1955.

JEGEL, Amalia (Tochter von Andrej/Andreas), geb. am 09.05.1933, Deutsche aus der Ortschaft Wiesenmiller, Kanton Seelmann, Gebiet Saratow. Verbannt, ab 1951 in Turuchansk, arbeitete in einer Vorort-Sowchose. Ehemann: A. (A.) Schljajkin.

JEGEL, Jakob Christianowitsch. 1941 zusammen mit seiner Familie aus der Ortschaft Karamyschewka, Krasnoarmejsker Bezirk, Gebiet Saratow, ins Dorf Kirilowka, Ilansker Bezirk, Region Krasnojarsk deportiert. Ehefrau: Anna-Maria Andrejewna; Kinder: Alexander (geb. am 01.08.1933), Christian, Andrej, Frieda, Wladimir, Jakow, Platon. Mit seinen beiden Söhnen Jakob und Christian zur Trudarmee in die Siedlung Tscheremschanka zum Holzeinschlag geschickt. 1953 aus der Trudarmee entlassen.
Aus den Erinnerungen von Alexander Jakowlewitsch Jegel

JEGEL, Salomon (Sohn von Andrej/Andreas), geb. 1894, Deutscher aus der Ortschaft Gnadendorf, Kanton Eckheim, ASSR der Wolgadeutschen. 1941 in den Kastschinsker Kreis, Gebiet Krasnojarsk, verbannt.Zur Arbeitsarmee ins KrasLag mobilisiert.

JEGER, Wilhelm (Sohn von Wilhelm), geb. 1917, stammte aus der Ortschaft Gnadendorf, Kanton Eckheim, ASST der Wolgadeutschen. 1941 nach Kasatschinsk verbannt. Zur Arbeitsarmee in die Anstalt AM-244, Siedlung Ilinka, Tscherdynsker Kreis, Gebiet Perm, mobilisiert. Starb am 21.05.1944 an Lungentuberkulose.

JELISAREWA (Schott), Minna Alexandrowna. Geb. am 01.05.1927. Sie wohnte 1941 in der Familie von Alexander Andrejewitsch Rau, der 1935 verhaftet wurde, und seinen Kindern Irma, Maria, Emma. 1941 mit ihren Stiefschwestern aus der Ortschaft Grimm in den Ort Ponomarjowo, Jenisseisker Bezirk, deportiert. Zum Arbeiten schickte man sie an den Fluss Kas (einem Zufluss des Jenisseis), in die Waldwirtschaft Schertschenko. 1951 kam sie in die Jarzewsker Waldwirtschaft, in die Ortschaft Worogowo. 1952 heiratete sie den Verbannten Nikolai Aleksejewitsch Jelisarew. Die Kinder Olga, Wladimir und Valentina wurden geboren.
17.11.12 Valentina Jelisarewa. Im Güterwaggon ins Mütterchen Sibirien

JEMMICH, Wolgadeutscher, zusammen mit seiner Ehefrau Frieda und den Kindern Amalie, Arno, Wladimir/Walter und Nikolaj/Nikolaus verschleppt in die Region Krasnojarsk.

JENKE, möglicherweise Deutscher, Häftling der 5. Lagerabteilung des Gorlag. Teilnehmer am Aufstand. Am 06.06.1943 als einer von insgesamt 9 Männern von den Häftlingen zur Teilnahme an Verhandlungen mit einer Kommission des MWD der UdSSR gewählt.
Die Geschichte von Stalins GULAG, Bd. 6, Moskau, 2004. S.337.

JERK, Wassilij Gottliebowitsch. Geb. 1936. Gebürtig und wohnhaft in der Ortschaft Nikolajewka, Krasnoturansker Bezirk, Region Krasnojarsk. Ehefrau: Jelena (Helene) Ferdinandowna (Schmaland), geb. am 10.08.1939; ihre Kinder: Olga, Valentina, Alexander. Die Eltern der Ehefrau, Ferdinand Ferdinandowitsch Schmaland und Emma Ludwigowna (Ruf), lamen aus der Ukraine nach Nikolajewka. Der Vater wurde 1942 (bis 1945) in die Trudarmee geholt; er kehrte krank zurück und starb kurze Zeit später.
Menschen und Schicksale. Jelena Ferdinandowna Jerk.

JERMISCH, Wolgadeutscher, mit seiner Ehefrau und den Kindern Wladimir/Walter und Erika verschleppt; war in der Arbeitsarmee, lebte dananch in Irbej.

JERSCH, Jekaterina/Katharina (Tochter von Jakob), geb. 1888, Deutsche aus der Ortschaft Kano, Kanton Gmelinka, Gebiet Saratow. Ab 1942 in Verbannung an der Station Tungusska, Kostinsker Dorfsowjet, Kreis Turuchansk, Gebiet Krasnojarsk.

JESCHOWA, Emma (Tochter von Karl), geb. am 24.04.1929, Deutsche aus der Ortschaft Bor, Marxowsker Kanton, Gebiet Saratow. Im September 1941 in den Kreis Scharypowo, Region Krasnojarsk, verschleppt. Bis 1945 arbeitete sie in der Kolchose "Pamjat Lenina" ("Erinnerung an Lenin") in dem Dorf Sorokino. Am 11.02.1956 wurde sie aus der Sonderkommandantur entlassen, lebte in Scharypowo.

JESSE, Reinhold (Sohn von Ludwig), geb. 1910, Deutscher aus dem Gebiet Kiew. Aus Omsk zur Arbeitsarmee ins KrasLag mobilisiert.

JOCHIM, Elisabeth (Tochter von Nikolaj/Nikolaus), geb. 1925, Ehefrau von K. (A.) Ruppel. Befand sich 1950 in Verbannung unter der Sonderkommandantur des KrasLag, Lagerstützpunkt-11 (Sowchose). Am 22.08.1950 wurde sie der Sonderkommandantur No. 65 bei der Nischne-Ingaschsker Kreis-Abteilung des Ministeriums für Staatssicherheit im Gebiet Krasnojarsk übergeben.

JOCHIM(A)-MOSBRUCKER, Mathilde (Tochter von Matwej/Matthäus), geb. 1908. Befand sich 1950 in Verbannung unter der Sonderkommandantur des KrasLag, Lagerstütz-punkt-10. Am 22.08.1950 wurde sie der Sonderkommandantur No. 65 bei der Nischne-Ingaschsker Kreis-Abteilung des Ministeriums für Staatssicherheit im Gebiet Krasnojarsk übergeben.

JOKST, Wasilij Robertowitsch (möglicherweise Deutscher), geb. 1906 im Gouvernement Witebsk. Wohnte an der Station Minino, Jemeljanowsker Kreis, Region Krasnojarsk. Vorarbeiter im Steinbruch. Am 25.05.1945 verhaftet; gemeinsame Strafakte mit I.D. Golyschew. Angeklagt nach 58-10 des Strafgesetzes der RSFSR. Am 06.07.1945 vom Militärtribunal der Krasnojarsker Eisenbahn zu 7 Jahren Besserungsarbeitslager und 3 Jahren Entzug der politischen Rechte verurteilt. Verbüßte die Haft im NorilLag. Starb in Minino. Am 26.03.1960 von einer Sonderkommisson des Obersten Gerichts der RSFSR rehabilitiert (P-11932).

JORCH (Jorg, Berns), Eleonora Iwanowna, geb. 1924 in Goly Karamysch, Gouvernement Saratow. Parteilos. Im September 1941 aus der ASSR der Wolgadeutschen in die Region Krasnojarsk deportiert. Traf am 24.06.1942 zusammen mit ihrer Familie in der kleinen Siedlung Ust-Chantajka ein. Arbeitete dort als Leiterin einer Fischfangbrigade. 1948 nach Sachalin angeworben. Lebtein der Siedlung Tangi, Aleksandrowsk-Sachalinsker Bezirk. Arbeitete in der Fischfabrik. 1954 auf Anordnung des UWD in das Gebiet Kemerowo abgemeldet.
L.O. Petri, V.T. Petri . Wahre Begebenheiten aus dem Tajmyr-Gebiet.

JORDAN, Karl Iwanowitsch. Im September 1941 aus dem Gebiet Saratow in die Siedlung Gornij (Dorf Orlowka), Atschinsker Bezirk, Region Krasnojarsk, deportiert.
J. Galmis. Die Schicksale der Menschen, die unter den stalinistischen Verfolgungen zu leiden hatten

JOSKT, Natalie (Tochter von Christian), geb. 1893, stammte aus der Ortschaft Reinhard im Kanton Krasnojar, ASSR der Wolgadeutschen. 1941 aus der ASSR der Wolgadeutschen nach Kiprijalo, Kreis Tjumen, Altaj-Gebiet, deportiert. Zur Arbeitsarmee ins KrasLag mobilisiert.

JOST, Karl Iwanowitsch, geb. 1877 in dem Dorf Pawlowskoje, Gouvernement Samara. Als Verbannter in Turuchansk, Region Turuchansk. Konnte nur wenig lesen und schreiben. Schuhmacher. Am 29.11.1937 verhaftet. Angeklagt nach 58-10 des Strafgesetzes der RSFSR. Am 23.05.1938 von einer NKWD-Kommission und dem Staatsanwalt der UdSSR zur Höchststrafe verurteilt. Am 01.08.1938 in Krasnojarsk erschossen. Am 26.10.1989 von der Staatsanwaltschaft der Region Krasnojarsk rehabilitiert (P-18613).

JUNG, Amalia (Amalie) Dawidowna, geb. 1901 im Gouvernement Saratow. Hauswirtschafterin im Dorf Gladkij Mys, Balachtinsker Bezirk, Region Krasnojarsk. Am 17.04.1942 verhaftet. Angeklagt nach 58-10 des Strafgesetzes der RSFSR. Am 07.09.1942 vom Krasnojarsker Regionsgericht zu 10 Jahren Arbeits- und Erziehungslager sowie 5 Jahren Entzug aller politischen Rechte verurteilt. Am 04.02.1997 durch die Staatsanwaltschaft der Region Krasnojarsk rehabilitiert (P-22194).

JUNG, Boris Iwanowitsch, geb. 1918 im Landkreis Winniza, Gouvernement Kiew. Zweiter Gehilfe des Mechanikers auf dem Dampfer Polkowodets Bagration (Feldherr Bagration; Anm. d. Übers.), anschließend Gehilfe des mechanikers auf dem Dampfer Kolchosnik (Kolchosbauer; Anm. d. Übers.) bei der Jenisejsker Schifffahrtsgesellschaft. Am 16.02.^942 verhaftet. Angeklagt wegen antisowjetischer Agitation. Am 12.08.1942 von einem Sonderkollegium des NKWD der UdSSR zu 8 Jahren Arbeits- und Erziehungslager verurteilt. Am 25.06.1960 vom Krasnojarsker Regionsgericht rehabilitiert (P-12331).

JUNG, Friedrich Georgiewitsch, geb. 1881 im Gouvernement Saratow. Oberbuchhalter bei der Kreisgenossenschaft für Massenbedarfsgüter in der Ortschaft Idrinskoje, Region Krasnojarsk. Am 16.03.1938 verhaftet. Angeklagt wegen Mitgliedschaft in einer konterrevolutionären nationalistischen Organisation und antisowjetischer Agitation. Am 05.06.1938 von einer Kommission des NKWD und der Staatsanwaltschaft der UdSSR zur Höchststrafe verurteilt. Am 02.08.1938 in Minusinsk erschossen. Am 28.07.1989 duech die Staatsanwaltschaft der Region Krasnojarsk rehabilitiert (P-17067).

JUNG, Irma Friedrichowna. Geb. 1932. Mit Eltern und Geschwistern 1941 aus dem Gebiet Saratow in die Siedlung Ugolnij, Balachtinsker Bezirk, Region Krasnojarsk, deportiert.
20.12.02 I. Juchnowez. Trotz allem

JUNG, Jakob Jakowlewitsch, geb. 1923, geboren und wohnhaft in der Ortschaft Wiesen-miller, Kanton Seelmann, Gebiet Saratow. 1941 in die Region Krasnojarsk deportiert. Lebte zusammen mit seiner Familie, Ehefrau Frieda Alexandrowna, geb. am 26.03.1926, seinem Vater Jakob Jakowlewitsch, geb. 1897, und seiner Mutter Margarita (Margarethe) Georgjewna, geb. 1892, als Verbannter in Turuchansk.

JUNG, Johannes (Iwan) Davidowitsch, 1912-1942, gebürtig aus der Ortschaft Schaffhausen, Kanton Unterwalden, Gebiet Saratow. Brigadeführer der Traktorenbrigade in der Kolchose des Vorwerks Majanka. Am 30.08.1941 zusammen mit seiner Fmilie, Ehefrau Frieda Heinrichowna Andrejewna, geb. 1913, sowie den Kindern Alfred (Albert), geb. 1935, und Richard, geb. 1939, nach Koma, Kreis Nowosjelowo, Region Krasnojarsk, deportiert. Am 17.12.1941 wurde Tochter Irma geboren, Ehename Juferewa. Am 16.02.1942 kam er auf-grund der Mobilisierung durch das Kreiswehrkommando der Region Krasnojarsk zur Arbeits-armee ins Wjatlag. Arbeitete in der Holzfällerei. Am 12.06.1942 starb er im Lager. Die Familie wurde 1996 rehabilitiert.

JUNG, Maria Fjodorowna, geb. 1902 in der Ortschaft Wiesenmiller, Rownesker Bezirk, Gouvernement Saratow. Parteilos. Im September 1941 aus der ASSR der Wolgadeutschen in die Region Krasnojarsk deportiert. Arbeitete ab 1942 beim gewerblichen Fischfang im Tajmyrgebiet. 1948 nach Sachalin angeworben, lebte dort in der Siedlung Tangi, Aleksandrowsk-Sachalinsker Bezirk. War nicht berufstätig. 1955 auf Anordnung des MWD der Baschkirischen ASSR abgemeldet.
L.O. Petri, V.T. Petri . Wahre Begebenheiten aus dem Tajmyr-Gebiet.

JUNG, Maria Jakowlewna, geb. am 26.12.1898, geboren und wohnhaft in der Ortschaft Wiesenmiller, Kanton Seelmann, Gebiet Saratow. Lebte 1942 als Verbannte im Kreis Turuchansk, Region Krasnojarsk.

JUNGBLUD, Ida Andrejewna, geb. 1928 in der Ortschaft Preis (Preuß), Kanton Seelmann, Gouvernement Saratow. Deportiert in den Askissker Bezirk, Autonomes Gebiet Chakassien, Region Krasnojarsk. Am 15.09.1943 zur Trudarmee mobilisiert, am 01.01.1946 ins Tagillag abgeschrieben.
-Buch der Erinnerung an die Opfer politischer Repressionen in der Republik Chakassien, Bd. 3, Abakan, 2006, S. 319
-N.S. Abdin, W.N. Abdin, Politische Repressionen im Askissker Bezirk, Abakan, 2008, S. 97

JUNGBLUD, Polina (Paulina) Antonowna, geb. 1906 in der Ortschaft Preis (Preuß), Kanton Seelmann, Gouvernement Saratow. Deportiert in den Askissker Bezirk, Autonomes Gebiet Chakassien, Region West-Sibirien. Am 15.09.1943 zur Trudarmee mobilisiert. Am 01.01.1946 ins Tagillag abgeschrieben.
Buch der Erinnerung an die Opfer politischer Repressionen in der Republik Chakassien, Bd. 3, Abakan, 2006, S. 319.

JUNKER, Alexander Franzewitsch, Einwohner von Marxstadt, ASSR der Wolgadeutschen, Parteimitarbeiter. Wurde dem 28.08.1941 zusammen mit seiner Familie, Ehefrau Jekaterina (Katharina) Andrejewna, Mutter Anna, den Söhnen Viktor und Alexander (geb.1935), sowie den Töchtern Jekaterina (Katharina), Ehename Ussowa, und Lydia in das Dorf Lebjasche, Nischne-Ingaschsker Kreis, Region Krasnojarsk, deportiert. Anfang 1942 zur Arbeitsarmee ins KrasLag mobilisiert und kam später in die Nähe von Murmansk. 1943 kam er in der Arbeitsarmee ums Leben. Die Familie blieb in Krasnojarsk und wurde rehabilitiert. 
Verbannungs- / Lagerhaft-Bericht von Alexander Alexandrowitsch Junker.

JUNKER, Irma Michailowna. Lebte vor dem Krieg mit ihrer Familie in Leningrad. Vater: Michael Iwanowitsch, 1907-1941, kam bei Detskoje Selo ums Leben. Sein Bruder: Josef (geb. 1915), Arbeiter in Leningrad, am 22.06.1941 in die Armee mobilisiert, aber im September freigestellt; kehrte zum Arbeiten nach Leningrad zurück. Am 16.03.1942 wurden beide Familien aus dem unter Blockade stehenden Leningrad fortgebracht: Karolina Josifowna (geb. 1906), die Ehefrau von M.I. Junker, Irma (geb. 1929), Agata (geb. 1930), Leonid (geb. 1938), Josef Iwanowitsch (geb. 1915) seine Ehefrau Berta Josifowna (~1912 - ~ 1980), seine Söhne: Iwan (1934-1987), Josef (geb. 1936). Sie kamen zur Waldwirtschaft in Ust-Kann, Suchobusimsker Bezirk, Region Krasnojarsk. Josef Iwanowitsch wurde zur Trudarmee ins KrasLag (nach Reschoty) mobilisiert, später in Schachtanlagen im Gebiet Kemerowo. Im September 1945 kehrte er zur Familie zurück. Beide Familien waren von 1946 bis 1956 einer regelmäßigen Meldepflicht bei der Kommandantur unterstellt.
Landleben, 30.10.2004 L. Dubakowa. Wir sind alle Kinder Russlands
Verbannungs- / Lagerhaftbericht von Agatha (Agathe) Michailowna Kolman.

JURK, Eduard Alexandrowitsch, stammte aus der ASSR der Wolgadeutschen. Im Septem-ber 1941 deportiert und bei Erreichen des 16. Lebensjahres unter Meldepflicht gestellt. Am 14.01.1956 aus der Sonder-Zwangsansiedlung freigelassen. Von der Verwaltung für Inneres der Region Krasnojarsk rehabilitiert.

JURK, Emma Davidowna, geb. 1916; im Jahre 1941 aus der ASSR der Wolgadeutschen in die Ortschaft Podkamenka, Kreis Biriljussy, Region Krasnojarsk, deportiert. Am 11.02.1943 vom Atschinsker Wehrkommando zur Arbeitsarmee mobilisiert. Vom Gebietsgericht Chakas-sien rehabilitiert.

JUST, Iwan Iwanowitsch. Arzt, Chirurg. 1946 verbüßte er seine Haftstrafe in einem Sonderlager in Tschernogorsk, Autonomes Gebiet Chakassien, Region Krasnojarsk.
-W. Samrina. Sie nannten mich Walja-Sonnenscheinchen
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Buch der Erinnerung an die Opfer politischer Repressionen in der Republik Chakassien, Bd. 2, Abakan, 2000, S. 306

JUST, Karl Michailowitsch, geb. 1895 in der Ortschaft Aleksandrowka, Gouvernement Jekaterinoslawl. Schweinezüchter in der Weselowsker Schweinesowchose im Atschinsker Bezirk, Region Ost-Sibirien. Angeklagt nach 58-7, 109 des Strafgesetzes der RSFSR. Wurde nicht verurteilt. Das Verfahren wurde am 22.07.1934 vom operativen Sektor der OGPU in Tomsk gemäß 4 Pkt. 5 der Strafprozeßordnung eingestellt (P-12539).

JUSTAS. Die Familie wurde 1941 aus der Ortschaft Krasnij Jar, Gebiet Saratow, in die Ortschaft Bogotol, Region Krasnojarsk, deportiert.
A. Panow Der Genozid in Russland

JUSTUS, Maria Fjodorowna, geb. 1918. Gebürtig und wohnhaft in Engels. Beendete das Medizinische Institut in Saratow. Verbrachte die Verbannungszeit in den Jahren 1942-32 im Autonomen Gebiet Tajmyr. Während des Krieges Leiterin des Ärztreviers in Dorofejewka.
L.O. Petri, V.T. Petri . Wahre Begebenheiten aus dem Tajmyr-Gebiet.

JUT (Jucht) Walter Danilowitsch, geb. 1891 in der Stadt Sitschen (Siegen?), Deutschland. Nicht abgeschlossene höhere Ausbildung. Obermechaniker beim Iwanowsker Bergwerkstrust Chakassoloto, Bezirk Ordschonikidse, Autonomes Gebiet Chakassien, Region Krasnojarsk. Am 20.07.1937 verhaftet. Angeklagt wegen antisowjetischer Agitation, Mitgliedschaft in einer konterrevolutionären Organisation, konterrevolutionärer Aktivitäten und Spionage. Am 13.11.1937 von einer Kommission des NKWD und der Staatsanwaltschaft der UdSSR zur Höchststrafe verurteilt. Am 23.12.1937 in der Stadt Minusinsk erschossen. Am 15.07.1958 durch das Militärtribunal des Sibirischen Wehrkreises rehabilitiert (P-9872).


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