Nachrichten

Gesellschaft "Memorial", Krasnojarsk

Nachrichten 2004

25.12.04 Offizielle Erklärung der regionalen „Memorial“-Gesellschaften anläßlich des Aufrufes von B. Gryzlov zur Revision der Einstellung gegenüber Stalin.

Der Richtung, welche die politischen Entwicklung in Rußland nimmt, wendet sich unabläßlich zurück in die Vergangenheit. Das Imperium fordert neue Opfer. Und die neuen Politiker des 21. Jahrhunderts verkünden Reformen, deren Gedanken und neue politische Ideen sich in Wirklichkeit keineswegs als derartig neu erweisen.
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04.12.04 Am 1. Dezember führte das Zentrum für Geschichtsaufklärung des Krasnojarsker „Memorial“ in der Ortschaft Irbejskoje für die höheren Schulklassen des Kreises Irbejskoje ein Seminar zum Projekt „Langes Echo. Die Menschenrechte im Zusammenhang mit der Geschichte und dem heutigen Rußland“ sowie eine Vorlesung zum Thema „Politische Repressionen in der Krasnojarsker Region“ durch. Ferner fand am 2. Dezember in dem Dorf Stepanowka, Kreis Irbejskoje, eine Begegnung mit den älteren Jahrgängen der Stepanowsker Mittelschule statt.
Foto-Reportage

23.11.04. Gestern posierten vor dem Krasnojarsker Regionsgericht Streikposten zur Verteidigung von Walentin Danilow. An dieser Aktion nahmen Vertreter der SPS-Partei, der Partei „Jabloko“, der Bewegung „Für die Menschenrechte“, des PEN-Clubs, der Organisation „Memorial“ und der „Gefängnis-Bruderschaft“ teil. 
Foto-Reportage

16.11.04

Am 11. November 2004 hat die Krasnojarsker Gesellschaft „Memorial“ gemeinsam  mit dem Komitee für die Verteidigung von Gelehrten sowie dem Informations- und Rechtsschutz-Zentrum ein Briefing in Zusammenhang mit dem Fall Danilow durchgeführt.
Foto-Reportage.

Am 11. November 2004 fand im Studio der Rundfunk- und Fernsehgesellschaft „Afontowo“ die Aufzeichnung der Talk-Show „Die optimale Variante“ statt. Es ging um die Entscheidung der Frage: „Soll in Krasnojarsk ein Stalin-Denkmal errichtet werden oder nicht?“ Den Standpunkt der Kommunisten verteidigte Sergej Maslow, Mitglied des Gebietskomitees der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation. Die Meinung der normalen Menschen vertrat Alexej Babij, Vorsitzender der Krasnojarsker Gesellschaft „Memorial“. Im Studio gewannen mit geringfügiger Mehrheit die Kommunisten. Bei der öffentlichen Stimmabgabe über den Äther verloren sie mit einer geringen prozentualen Differenz (49% zu 51%).

04.11.04

30.10.04

27.10.04

14.09.04 

Offizielle Erklärung der Krasnojarsker Gesellschaft „Memorial“ anläßlich der Gesetzesinitiativen von Präsident W.W. Putin.

Wir meinen, dass die Ernennung der Gouverneure und die Abschaffung der Wahlen in Kreisen mit nur einem Mandat eine Verletzung der Verfassung und des Wahlrechtes darstellt.

Dies ist unzulässig. Die Beispiele der Ausnutzung ungewöhnlicher Ereignisse für die Einschränkung der Demokratie und der Verschärfung des Regimes sind aus dem russischen Geschichtsbewußtsein und der Erinnerung noch nicht gewichen.

Wir meinen, dass man den Terrorismus nicht mit einer Verschärfung der Autorität bekämpfen darf, sondern durch die Säuberung und Reform der rechtsverteidigenden Organe, durch eine Steigerung des Professionalismus der Sonderdienste und, in erster Linie, durch die reale Lösung der Probleme, welche die Aufmerksamkeit im Lande hervorrufen.

03.09.04 Heute wurde der erste Band der Erinnerungsbücher an die Opfer politischer Repressionen in der Region Krasnojarsk für den Druck freigegeben, an dem wir im vergangenen Jahr mit großen Anstrengungen gearbeitet haben. Selbstverständlich nicht wir allein, sondern auch die Regional-Verwaltung des Föderalen Sicherheitsdienstes in der Region Krasnojarsk, das Staatsarchiv der Region Krasnojarsk, die Regionsstaatsanwaltschaft, das Informationszentrum der staatlichen Verwaltung für Inneres der Region Krasnojarsk und natürlich der Verlag „Isdatelskije projekti“. Alle haben an diesem Projekt mit selbstaufopfernder Hingabe gearbeitet! Die Präsentation des ersten Bandes wird im Oktober dieses Jahres stattfinden.

10.06.04. Die Krasnojarsker Gesellschaft „Memorial“ hat an der Allrussischen Protestaktion gegen den Gesetzesentwurf der Staatsduma über die Abschaffung von Vergünstigungen sowie Änderungen im Arbeitsgesetzbuch der Russischen Föderation teilgenommen.

22.05.04 Vera Viktorowna Tobari (Kuniko-san) ist inzwischen in Japan gewesen und hat ihre Verwandten wiedergesehen. 
Photos

20.05.04 Heute fanden die regionalen Feierlichkeiten zur Auszeichnung der Teilnehmer an den Wettbewerben „Der Mensch in der Geschichte. Rußland – 20. Jahrhundert“ und „Die beste Lektion zum Thema: die Geschichte der politischen Repressionen und des Widerstandes gegen die Unfreiheit in der UdSSR“.
Fotoreportage

15.03.04. Am 15. März übergab die Krasnojarsker Gesellschaft „Memorial“ der Gorkij-Stadtbibliothek ein Paket mit Broschüren, die im Rahmen des Projektes „Die Beseitigung administrativer Barrieren im sozialen Leben als Instrument im Kampf gegen die Armut“ vom Fond der „Volksversammlung“ und mit Unterstützung der Heinrich-Böll-Stiftung herausgegeben wurden.
Presse-Mitteilung

09.03.04 Die Krasnojarsker Gesellschaft "Memorial" ist heute 16 Jahre alt geworden. Was wir während dieser Zeit gemacht haben, kann in der Rubrik "Unsere Arbeit" nachgelesen werden. Dort gibt es jedoch bei weitem nicht alle Informationen - mit unserer Arbeit haben wir Erfolg, aber um uns mit Public Relations zu befassen fehlt die Zeit.

03.03.04 Die Krasnojarsker Gesellschaft „Memorial“ hat im Rahmen des Projektes der Volksversammlung „Die Beseitigung administrativer Barrieren im sozialen Leben als Instrument im Kampf gegen die Armut“ eine Studienreise in die Stadt Jenissejsk unternommen. Die Durchführung des Projektes wurde von der Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt.
Presse-Mitteilung, Informationen, Foto-Reportage 

02.03.04 Im Ethnischen Kulturzentrum fand ein runder Tisch zum Thema „Kaukasische Völker in Krasnojarsk“ statt. Die Veranstaltung wurde von der Krasnojarsker Gesellschaft „Memorial“ in Zusammenarbeit mit dem Komitee für nationale Angelegenheiten, Religion und gesellschaftliche Organisationen der Krasnojarsker Regionsverwaltung organisiert. An den Diskussionen nahmen Vertreter gesellschaftlicher und staatlicher Organisationen, der tschetschenischen und aserbeidschanischen Diaspora, der Verwaltungsapparate der Krasnojarsker Region sowie der Presse teil.

24.02.04. Gestern, anläßlich des 60. Jahrestages der Deportation der tschetschenischen und inguschetischen Volksgruppen, legten die Krasnojarkser Gesellschaft „Memorial“ und die Gesellschaft „Wajny“ am Mahnmal für die Opfer politischer Repressionen Kränze nieder.

Nach einer kurzen Gedenkversammlung fand in der Krasnojarsker Moschee ein Gedenk-Gottesdienst statt, bei dem als Gäste auch Mitglieder der Krasnojarsker Gesellschaft „Memorial“ anwesend waren.

Eine Fotoreportage über die Ereignisse

20.02.04. Wir bitten um Entschuldigung dafür, daß Aktualisierungen unserer Seite in letzter Zeit merklich seltener vorgenommen werden. Wir arbeiten momentan intensiv am ersten Band des Gedenkbuches an die Opfer politischer Repressionen in der Region Krasnojarsk.

2003